Apollo

Gefährdung / Schutz

Die Unterbindung der natürlichen Dynamik durch menschliche Aktivitäten verhindert vielerorts die Entstehung geeigneter Habitate. Maßnahmen der Befestigung labiler Hänge, des Lawinenschutzes oder der Bachverbauung erscheinen aus menschlicher Sicht unentbehrlich, in Lebensräumen des Apollos führen sie aber dazu, dass die benötigten Rohböden durch „Zuwachsen“ im Rahmen des Sukzessionsablaufes verschwinden. Die Intensivierung bzw. die Aufgabe der Beweidung (z. B. Aufgabe unproduktiver Almgebiete) sowie Aufforstungen in Nektarhabitaten des Apollos führen auch zum Habitatverlust, und sind auch als Ursachen seines Rückganges zu betrachten. Geeignete Raupenhabitate sind allein nutzlos, wenn angrenzend keine mageren, blütenreichen Offenlandbereiche vorhanden sind, die den Imagines als Nektarweide dienen können. Auf den stadtnahen Bergen (Gaisberg, Nockstein) bereits ausgestorben.

Art des Anhanges IV der europäischen FFH-Richtlinie und des Washingtoner Artenschutzabkommens

Rote Liste Status in Österreich:

Art der Vorwarnliste (Near threatened, NT)

Rote Liste Status in Salzburg:

Gefährdet (Vulnerable, VU)

Situation im Salzburger Alpenvorland:

Kein Vorkommen (Gebirgsart)

Parnassius apollo (Weibchen) - Bild: P. Gros

Verbreitung in Salzburg

In Salzburg kommt der Apollo im Gebiet der Kalkalpen und in den kalkreicheren Gebieten der Zentralalpen vor.