BAUSTEINAKTION: HOLEN SIE MIT UNS DIE STERNE VOM HIMMEL

Vor den Toren von Salzburg errichtet das Haus der Natur eine Sternwarte, die alle Stückeln spielen wird. Das Besondere daran: Sie steht nicht nur Wissenschaft und Forschung zur Verfügung, sondern allen, die vom Sternenhimmel fasziniert sind.

Mit dem Erwerb eines Bausteins können Sie dieses einzigartige Projekt unterstützen. Damit sichern Sie sich ein exklusives Erlebnis: Einen privaten Abend in der Sternwarte für Sie und Ihre Familie, Freunde, Kolleginnen oder Mitarbeiter. Übrigens: Ihre Spende ist steuerlich absetzbar ...

Mehr erfahren ...

Die Sterne vom Himmel holen - wie gehts?

Die neue Sternwarte wird eine Plattform für Wissenschaft, Bildung, Kultur und Gesellschaft. Im Gegensatz zu reinen Forschungsobservatorien stehen neben dem wissenschaftlichen Anspruch auch Vermittlung und gesellschaftlicher Auftrag im Fokus. Diese Sternwarte wird Ihr Tor zum Weltall!

Mit dem Erwerb eines Bausteins können Sie dieses einzigartige Projekt unterstützen. Es stehen drei unterschiedliche Baustein-Kategorien zur Verfügung: Galaxie, Stern oder Planet. In nebenstehender Tabelle finden Sie den Wert der jeweiligen Kategorie sowie die exklusiven Vorteile, die Sie sich damit sichern können.

So können Sie Ihre Baustein-Spende überweisen

Empfänger: Haus der Natur
Verwendungszweck „Sternwarte-Baustein“
IBAN AT52 5500 0000 0216 0155
BIC SLHYAT2S

Ihre Baustein-Spende ist steuerlich absetzbar. Wenn Sie eine Spendenbestätigung benötigen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an office@hausdernatur.at mit folgenden Angaben: Vorname, Familienname, Geburtsdatum, gespendete Summe und Bausteinklasse. Firmenspenden können im Umfang von bis zu 10% des Vorjahresgewinns von der Steuer abgesetzt werden.

Eine Sternwarte, offen für alle

Vor 28 Jahren baute das Haus der Natur eine kleine Volkssternwarte am Bergheimer Voggenberg. Durch das enorme Engagement der Astronomischen Arbeitsgruppe des Museums öffnete sie in all den Jahren unzähligen Schulklassen und Interessierten Einblicke in die Weiten des Universums. Diesem Ansturm und den technischen sowie betrieblichen Erfordernissen ist sie jedoch schon lange nicht mehr gewachsen.

Die Initiative für den Neubau kam durch eine großzügige private Spende – Land, Stadt, Anrainergemeinden und Salzburg AG beteiligen sich an der Finanzierung. Der Rest wird durch die öffentliche Bausteinaktion finanziert. Die Eröffnung soll im Sommer 2018 erfolgen.

Neues Projekt – bewährtes Fundament

Seit 1979 besteht die Arbeitsgruppe für Astronomie am Haus der Natur. Sie ist eine mitgliederstarke, naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft, die von zahlreichen engagierten Fachleuten, interessierten Laien sowie einer aktiven Jugendgruppe getragen wird. Mit der seit 1983 einzigen permanenten Weltraumausstellung Österreichs verfügt auch das Museum Haus der Natur über jahrzehntelange Erfahrung in der Vermittlung von Weltraumthemen. Seit ihrer Errichtung im Jahr 1988 steht die Volkssternwarte am Voggenberg/Gemeinde Bergheim im Mittelpunkt der Beobachtungen und Dokumentationen der Arbeitsgruppe für Astronomie. Die Sternwarte ist jedoch inzwischen viel zu klein und kann die erforderliche Betriebsausstattung sowohl für astronomische Beobachtungen als auch für den regen Besucherbetrieb nicht mehr bieten. Deshalb bemühen sich das Haus der Natur und seine Arbeitsgruppe seit Jahren um eine neue Sternwarte. Nun liegt ein innovatives und realisierbares Projekt vor.

Ziele der neuen Sternwarte

Die neue Sternwarte öffnet sich sowohl mit ihrer Architektur als auch in ihrer inhaltlichen Ausrichtung. Sie will offen sein für Wissenschaft, Bildung, Kultur und Gesellschaft. Und das ist einzigartig: Im Gegensatz zu reinen Forschungsobservatorien stehen neben dem wissenschaftlichen Anspruch von Anfang an klar ein Bildungsauftrag sowie ein gesellschaftlicher Fokus im Vordergrund. Mit dieser Zielsetzung möchte das Haus der Natur möglichst viele Menschen für Astronomie und Weltraumforschung begeistern sowie die Interaktion und Auseinandersetzung mit diesen Themen in der Gesellschaft fördern.

Die neue Sternwarte wird …

Ort der lebendigen Wissenschaft und Bildung

  • Astronomische Forschung und Astrofotografie durch die Arbeitsgruppe für Astronomie am Haus der Natur
  • Aus- und Weiterbildungsstätte für Astronomie, Astrophysik und Weltraumforschung für Schulen und Universitäten
  • Vielfältige Vermittlung der Astronomie und Weltraumforschung für eine breite Öffentlichkeit im Rahmen von regelmäßigen Sternwarteführungen oder Veranstaltungen zu besonderen Himmelsereignissen
  • Ansprechpartner für Medien zu Themen der Astronomie und Weltraumforschung, insbesondere bei besonderen astronomischen Ereignissen

Forum für Astronomie, Astrophysik und Weltraumtechnologie

  • Wissenschaftliche Tagungen und Seminare
  • Spezielle Veranstaltungsformate zu besonderen Anlässen oder periodische Veranstaltungen wie beispielsweise „Salzburger Weltraumtage“

Begegnungsstätte für Wissenschaft, Philosophie und Religionen

  • Interdisziplinäre Vorträge, Seminare und Podiumsdiskussionen in Kooperation mit Universitäten oder anderen Institutionen

Location für kommerzielle Veranstaltungen mit Bezugnahme auf die Sternwarte

  • Empfänge, Feiern, Produktpräsentationen etc. für Firmen, Institutionen oder Privatpersonen mit „Sternen- bzw. Weltraumbegleitung“ (Ziel ist es, mit Hilfe des kommerziellen Veranstaltungsbetriebs die laufenden Betriebskosten zu decken.)

Standort, Gebäude und Ausstattung

Die Arbeitsgruppe für Astronomie hat in Salzburg und Umgebung 19 potenzielle Sternwartestandorte ausgewählt, begutachtet und nach 13 Standortskriterien evaluiert. Als bestgeeigneter Standort erwies sich der Haunsberg in unmittelbarer Nähe zum Gasthof Kaiserbuche. Er liegt im Gemeindegebiet von Nußdorf am Schnittpunkt zu den Gemeinden Obertrum und Anthering. Die Planung der neuen Sternwarte sieht zwei Kuppeln und zwei Spiegelteleskope sowie Beobachtungsterrassen am Dach des Hauses vor. Dazu bietet das Observatorium einen kombinierten Vortrags- und Veranstaltungssaal mit audiovisueller Medienausstattung inklusive Direktübertragung von Bildern der Teleskope sowie barrierefreie Zugänge und eine nachhaltige Energieversorgung.

Kosten, Finanzierung und Zeitplan

Die Gesamtkosten betragen rund 2,4 Millionen Euro. Für die Finanzierung kommt zur Hälfte ein privater Spender auf, der anonym bleiben möchte. Das Land Salzburg steuert aus den Budgetansätzen Tourismus und Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie dem allgemeinen Haushalt insgesamt 700.000 Euro bei. 100.000 Euro kommen von der Stadt Salzburg, die Anrainergemeinden Nußdorf, Obertrum und Anthering steuern insgesamt ebenso 100.000 Euro bei. Auch die Salzburg AG unterstützt das Projekt maßgeblich. Der Rest wird durch die Sternwarte-Bausteinaktion finanziert. Die Inbetriebnahme erfolgt im Sommer 2018.