Immer mehr Daten, immer weniger Tiere?

Fast 20 Jahre sind seit der Veröffentlichung der letzten nationalen Roten Liste der Amphibien und Reptilien vergangen, die von Günter Gollmann erstellt und 2007 veröffentlicht wurde. Anfang 2025 beauftragte die Umweltbundesamt GmbH das Naturhistorische Museum Wien in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH), die Gefährdung der heimischen Herpetofauna neu einzustufen. An der Umsetzung arbeiteten insgesamt rund 30 Mitglieder der Arbeitsgruppe Feldherpetologie der ÖGH. Die aktuellen Artenlisten wurden erstellt, Artensteckbriefe sowie die eigentlichen Rote-Liste-Manuskripte wurden verfasst und Einstufungen intensiv diskutiert. Der korrekte Umgang mit den überdurchschnittlichen großen Datenzuwächsen aus den vergangenen Jahren (Stichwort Citizen Science) war eine besondere Herausforderung. Die Auswirkungen der Klimakrisewurden dabei bereits überraschend deutlich. Dem Entstehungsprozess und den Ergebnissen der Roten Listen sowie den daraus resultierenden fachlichen Einschätzungen widmet sich dieser Vortrag
 
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Vortragssaal, EG
Haus der Natur Salzburg
Musuemsplatz 5
5020 Salzburg
Dezember 2025
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31