Pelargonien-Bläuling (Cacyreus marshalli)
Gefährdung
Der Pelargonien-Bläuling (Cacyreus marshalli) wurde Ende der 1980er Jahre mit Pelargonien-Arten aus dem südlichen Afrika nach Europa eingeschleppt. Nachdem er sich zunächst in Süd- und Westeuropa etabliert und mittlerweile stark ausgebreitet hat, wird er nun auch aus den wärmeren Regionen Österreichs südlich und östlich der Alpen immer wieder nachgewiesen. Eindeutige Belege gibt es bereits aus Osttirol, Kärnten, der Steiermark und Wien.
Umso überraschender war der Fund im September 2024 in einer Bergregion im Salzburger Land auf einer Höhe von rund 900 Metern über dem Meeresspiegel. Bei dem Fundort handelt es sich um ein Wohngebiet, in dem Balkone häufig mit Pelargonien geschmückt sind; daher wird angenommen, dass der Schmetterling mit einer dieser Pflanzen hierher eingeschleppt wurde, wahrscheinlich als Ei, Raupe oder Puppe. Es wird davon ausgegangen, dass sich der wärmeliebende Geranien-Bläuling hier vorerst nicht dauerhaft etablieren werden kann, und wird in Salzburg demnach (noch) als Irrgast betrachtet.
Rote Liste Status in Salzburg und in Österreich: Nicht eingestuft (damals noch nicht nachgewiesen)
Cacyreus marshalli - Bild: P. Gros
Verbreitung in Salzburg
In Salzburg bislang nur den oben erwähnten Nachweis. Noch als Irrgast einzustufen.

