Gefährdung

Von der Schweizer Schillernden Erebie wurden in der Sammlung des Museums Ferdinandeum in Innsbruck zwei Exemplare entdeckt, die angeblich im Lungau gefangen wurden. Diese sollen im Jahr 1936 in Hintermuhr bei 1.100 m Höhe gefunden worden sein, was aus zweierleier Hinsicht unglaubwürdig ist: Hintermuhr liegt zwischen 1.250 und 1.350 m Höhe, und Erebia tyndarus ist eine alpine Art, die am häufigsten zwischen 1.700 und 2.400 m Höhe gefunden wird. Zudem kommt die Art nur in der Schweiz, Norditalien und Westösterreich vor, wo sie östlich nur bis zur westlichen Abdachung der Stubaier Alpen in Nordtirol reicht – Ein Vorkommen in Frankreich bedarf noch der Bestätigung. Östlich der Stubaier Alpen wird E. tyndarus von der in Salzburg vorkommenden, nahverwandten Art Erebia cassioides abgelöst. Ein Vorkommen im Lungau erscheint daher recht unwahrscheinlich, wird hier jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Rote Liste Status in Österreich: Nicht gefährdet (Least Concern, LC)

Rote Liste Status in Salzburg: Datenlage ungenügend (Data Deficient, DD)