Museen verbinden - Erfahrung teilen - Wissen vernetzen

Das Haus der Natur nimmt seit September 2026 am europaweiten Programm Erasmus+ teil. Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Kofinanziert durch die Europäische Union wird den Mitarbeitenden ein Arbeitsaustausch mit anderen Museen in Europa ermöglicht.

Ziel des Projekts
Das Haus der Natur begeistert Menschen für Natur und Wissenschaft, durch interaktive Ausstellungen und vielfältige Bildungsangebote. Für uns als Museum ist es das Ziel Wissen kompakt, aber verständlich für unsere Besuchenden aufzubereiten. Eine große Herausforderung ist dabei dieses Wissen zeitgemäß anzubieten. Dazu ist es unumgänglich, sich zu vernetzen, um aktuell, praxisnah und relevant zu bleiben.

Wir hoffen durch das Erasmus+-Projekt einen regen Austausch mit anderen Institutionen und eine starke europaweite Vernetzung zu erreichen. Durch Dokumentation und die Mitnahme neuer Ideen können Ablaufprozesse, Vermittlungsansätze und zukunftsorientierte Ausstellungskonzepte in unserem Museum angepasst werden, aufbauend auf bewährte Erfahrungen anderer Institutionen. Ziel ist die Weiterentwicklung der Kompetenzen der Mitarbeitenden und somit auch die Verbesserung der Lernerfahrung für unsere Museumsgäste.

 

Erfahrungsberichte unseres Teams

Ausstellungsgestalter Marco beim LWL-Museum für Naturkunde in Münster/DE
Haus der Natur

1) In welchem Land warst du?
Mein Aufenthalt fand in Münster in Nordrhein-Westfalen statt.

2) Welches Museum/Welche Museen hast du dort besucht?
Ich war am LWL-Museum für Naturkunde in Münster.

3) Warum hast du dir dieses Partnermuseum ausgesucht?
Zwischen dem Haus der Natur und dem LWL-Museum für Naturkunde bestanden bereits persönliche Kontakte. Besonders interessant waren für mich die Ausstellungsabteilung, die Arbeitsweise eines größeren Naturkundemuseums sowie der Austausch zu aktuellen Ausstellungsprojekten.

4) Was hast du dort gemacht?
Ich begleitete die Arbeit der Ausstellungsgestaltung, analysierte bestehende Ausstellungen und nahm an Besprechungen teil. Außerdem konnte ich mich in die Entwicklung der geplanten Sonderausstellung „Sound“ einbringen und verschiedene Abteilungen kennenlernen.

5) Was ist dir besonders positiv aufgefallen? Was war dein persönliches Highlight?
Besonders beeindruckt hat mich die offene und kollegiale Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden sowie die enge Einbindung verschiedener Fachbereiche. Mein persönliches Highlight war der intensive fachliche Austausch mit meinem Mentor Sebastian Koch und die Möglichkeit, aktiv an laufenden Projekten mitzuwirken.

6) Was hat dich besonders überrascht?
Überrascht hat mich, wie viele teilweise sehr empfindliche Objekte ohne größere Schutzvorrichtungen oder Absperrungen präsentiert wurden. Obwohl viele Exponate frei zugänglich waren, schien dies sehr gut zu funktionieren.

7) Wie werden dir deine gesammelten Erfahrungen für deine zukünftige Arbeit im Haus der Natur helfen?
Ich möchte insbesondere die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, die offene Kommunikation sowie neue Ansätze in den Bereichen Inklusion, Nachhaltigkeit und digitale Vermittlung in zukünftige Projekte einbringen. Die gewonnenen Erfahrungen helfen mir dabei, Ausstellungen noch ganzheitlicher und besucherorientierter zu planen.

8) Beschreibe deinen Aufenthalt in drei Worten.
Inspirierend, lehrreich, kollegial

9) Was empfiehlst du anderen, die sich für Erasmus+ interessieren?
Ich kann eine Teilnahme nur empfehlen. Die Möglichkeit, neue Arbeitsweisen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und berufliche Netzwerke aufzubauen, ist eine große Bereicherung für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

10) Was möchtest du deinem Partnermuseum abschließend noch mitteilen?
Ich möchte mich herzlich beim gesamten Team des LWL-Museums für Naturkunde, insbesondere bei Sebastian Koch, für die offene Aufnahme, die Unterstützung und den wertvollen fachlichen Austausch bedanken. Ich freue mich auf einen zukünftigen Kontakt und eine weiterhin enge Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Institutionen.

Das Projekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.