Im Bundesland Salzburg gibt es zahlreiche Gebiete die unter Naturschutz stehen. Große Schutzgebiete wie der Nationalpark Hohe Tauern oder die Naturparke Weißenbach und Riedingtal haben eine eigene Verwaltung. Um auch für kleinere und mittelgroße Schutzgebiete eine professionelle Betreuung zu gewährleisten, wurde 2007 vom Haus der Natur und der Salzburger Landesregierung das Projekt Schutzgebietsbetreuung gestartet. Das Projekt wird im Rahmen des Programms der ländlichen Entwicklung umgesetzt und aus den Mittel des Landes Salzburg (Naturschutzfonds) sowie der Europäischen Union finanziert.

Bis Ende des Jahres 2021 sind drei Schutzgebietsbetreuer·innen am Haus der Natur angestellt. Sie bilden eine Schnittstelle zwischen dem amtlichen Naturschutz und den verschiedenen Interessens- und Nutzergruppen. Ihre Aufgaben reichen von Umsetzung der Management- und Landschaftspflegepläne über Beratung und Hilfestellung für Vereine und Bewirtschafter bis hin zu Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung und Öffentlichkeitsarbeit. Am 1. Jänner 2022 werden sie in die Naturschutzabteilung des Landes Salzburg integriert.