Einmal den grauen Zellen bei der Arbeit zuschauen. Erfahren, wie sich die Persönlichkeit formt, Gefühle entstehen oder Pläne geschmiedet werden. In dieser Sonderausstellung können Besucher*innen das komplexeste und geheimnisvollste aller Organe erkunden. Die Ausstellung konzentriert sich aber nicht nur auf das menschliche Gehirn. Ob Anatomie oder Evolution, Lernen oder Wahrnehmung, Bewusstsein oder Schlaf: In jeder Facette sucht sie Entsprechungen zum Tierreich sowie zum Feld der künstlichen Intelligenz.

Auf den rund 600 Quadratmetern der Ausstellung schaut man seinem Gehirn sozusagen selbst bei der Arbeit zu. Man erfährt, wie das Gedächtnis funktioniert, was das Ich-Bewusstsein ausmacht und wie man versucht, Intelligenz zu erfassen. Ein Ausstellungsbereich beschäftigt sich mit Schlaf und Traum, Drogen und Bewusstseinsveränderungen, ein weiterer mit Emotionen und Sinneswahrnehmungen.

Die Sonderausstellung lebt von einer Mischung an medialen und analogen Mitmach-Stationen. Besucher*innen können zum Beispiel ihre Geschicklichkeit beim Lösen von Schlösserboxen testen, ein Kooperationsspiel ausprobieren oder ihr Kurzzeitgedächtnis überprüfen. Und sich von den vielen spannenden und erstaunlichen Geschichten über die herausragenden Leistungen unseres Gehirns  in ihren Bann ziehen lassen.