Mammut über den Dächern von Salzburg

Die Ausstellung „Eiszeit und Klima“ wird im Herbst 2018 eröffnet. Sie wird einen Teil des dritten Stockwerks einnehmen und auch den Innenhof des Museums miteinbeziehen. Neben dem Mammut werden auch noch ein lebensgroßer Riesenhirsch, eine Höhlenhyäne und ein Mammut-Junges im Innenhof ihren neuen Lebensraum finden – die Ausstellungsfläche wird also um einen attraktiven Outdoor-Bereich erweitert.

Für die Fertigung dieser bei uns heimischen Eiszeit-Tiere konnte der international renommierte, katalanische Bildhauer Ramon López Ayats gewonnen werden. Der Künstler, der zudem Biologie studierte, hat sich auf ausgestorbene Tierarten spezialisiert und gestaltet außerdem noch einen Höhlenlöwen, der im Innenbereich der Ausstellung integriert wird. 

Die Hebeaktion wurde mit einem Mobilbaukran mit 30 Meter Hakenhöhe durchgeführt, der Giebel des Museumsdachs liegt bei 24 Metern Höhe. Um 22.00 Uhr wurde das noch sicher verpackte Mammut angeliefert, anschließend ausgepackt, an ein Untergestell geschraubt und vorsichtig am Kran befestigt. Um 00.00 Uhr wurden der Strom der O-Bus-Leitungen abgeschaltet und die Straße gesperrt – was auch der Grund dafür war, die Aktion in der Nacht durchzuführen. Danach erfolgte der Startschuss für das Heben des Eiszeitriesen, der passgenau und sicher in dem schmalen Innenhof abgestellt wurde. Ein wahres Mammutprojekt …

Foto: Felbermayr/Lackner

Wir sind wieder für Sie da: Seit 8. Februar 2021 stehen unsere Türen wieder offen!

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Der Salzburger Astrofotograf Rochus Hess kann der Welt als erster zeigen, wie der planetarische Nebel "Strotter Drechsler 1" aussieht. Seine Aufnahme ist auf der VEGA-Sternwarte Haus der Natur entstanden.

Sammeln Sie jetzt Daten für Naturschutz und Forschung! Mit der Handy-App von Observation.org können Naturbeobachtungen für die Salzburger Biodiversitätsdatenbank am Haus der Natur erfasst werden.

zur Wiedereröffnung begrüßt das Haus der Natur seine Gäste mit der Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl".

Gute Neuigkeiten für alle, die sie noch nicht gesehen haben: Die Sonderausstellung "Meisterwerke der Naturgeschichte" wurde bis 18. April 2021 verlängert.