Langzeitstudie aus dem Haus der Natur belegt drastische Verluste bei Amphibien.

Die soeben in einem renommierten Fachjournal veröffentlichte Studie liefert einen weiteren Beweis für den – auch in Österreich stattfindenden – alarmierenden Rückgang an Tier- und Pflanzenarten. Experten aus ganz Europa berichten seit längerem von dramatischen Einbrüchen bei Amphibienpopulationen. Martin Kyek, Peter Kaufmann und Robert Lindner vom Haus der Natur belegen diese Beobachtungen nun mit konkreten Zahlen.

Grundlage für die Studie waren Daten aus einem Citizen-Science-Projekt, die über einen Zeitraum von über 20 Jahren entlang von Amphibienschutz-Zäunen gesammelt wurden. Das Ergebnis der Studie ist ähnlich drastisch wie der vor kurzem bekannt gewordene massive Einbruch bei Insektenpopulationen: Die Bestände der Erdkröte sind in den letzten beiden Jahrzehnten zwar stabil geblieben, die des Grasfrosches jedoch um 83% eingebrochen. Da es sich beim Grasfrosch um die am weitesten verbreitete Amphibienart Österreichs handelt, bedeutet dieser Rückgang gleichzeitig einen massiven Verlust an Biomasse für die heimischen Ökosysteme.

Die Studie ist im Open Access Journal PLOS ONE erschienen, hier hönnen Sie die gesamte Studie lesen:

Kyek M., P. H. Kaufmann & R. Lindner (2017): Differing long term trends for two common amphibian species (Bufo bufo and Rana temporaria) in alpine landscapes of Salzburg, Austria. PLOS ONE, Public Library of Science 12: 1-20

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