- Service
- Ausstellungen
- Aquarium & Reptilienzoo
- Science Center
- Forschung
- Arbeitsgemeinschaften
Neben Führungen durch die Ausstellungen bietet das Haus der Natur auch pädagogische Programme zu verschiedenen Themen an. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem selbständigen Arbeiten der Schüler. Teils in Kleingruppen, teils in der Diskussion, für jüngere Kinder auch durch Basteln, werden wissenschaftliche Problemstellungen bearbeitet.
Die Programme sind so angelegt, dass kein Vorwissen der Schüler erforderlich ist, können aber - bei Voranmeldung - auch modifiziert werden. Besondere Themen - z.B. für den Projektunterricht - können nach Absprache ebenfalls durchgeführt werden.
Für inhaltliche Auskünfte stehen unsere MuseumspädagogInen (paedagogik@hausdernatur.at) zur Verfügung.
Zur Terminvereinbarung nehmen Sie bitte rechtzeitig mit unseren Sekretariat Kontakt auf:
Tel.: +43 (662) 84 26 53
Fax.: +43 (662) 84 26 53 - 99
E-Mail: office@hausdernatur.at
Preise für Führungen und Sonderprogramme (Führungszuschlag zum Eintritt pro Person):
Schulklassen und Gruppen (Dauer 1h): 2,00 €
Schulklassen und Gruppen (Dauer 1,5h): 3,00 €
Hier finden Sie eine Auswahl der von uns angebotenen Programme. Klicken Sie auf die Programmtitel um mehr über die einzelnen Programme zu lesen. Weitere Programme sind in Vorbereitung.
Für SchülerInnen ab der 6. Schulstufe
Dauer: 1 Stunde
In der geologischen Abteilung und beim Zeitrad werden Aufbau der Erde, tektonische Platten, ihre Bewegungen und deren Auswirkungen, wie Vulkanismus, Erdbeben, Tsunamis und Gebirgsbildung erarbeitet. Am Zeitrad können Platten-kollisionen wiederholt von den Schülern selbst durchgeführt werden. Beim Gebirgsbildungsmodell werden dann die Vorgänge, die beispielsweise zur Auffaltung der Alpen geführt haben, im Modell nachvollzogen. Deckenbau, Auffaltung und die Entstehung geologischer Fenster wie des Tauernfensters werden gemeinsam mit Schülern vorgeführt.
Für SchülerInnen ab der 7. Schulstufe
Dauer: 2 Stunden
Durch eigenständiges und zielgerichtetes Beobachten in Kleingruppen sollen die besonderen Lebensbedingungen und vielfältigen Anpassungen im urbanen Lebensraum erkannt werden. Vorbereitete Fragen motivieren die Schüler, genau zu schauen, die Ergebnisse zu vergleichen und Rückschlüsse aus ihren Beobachtungen zu ziehen. Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse, die durch eine Führung durch die neue Salzachausstellung ergänzt werden. Ausgehend von den Bildern einer idealisierten, ökologischen Stadt im Vergleich mit einer „Betonwüste" und ihren gesammelten Erkenntnissen entwickeln die Schüler in einer Diskussion gemeinsam die Inhalte und Ziele einer ökologischen Stadtplanung.
Für SchülerInnen der 4. bis 8. Schulstufe
Dauer: 30 Minuten
Im Biolabor werden mit 14 Stereolupen die Grundzüge des Arbeitens in der Mikrowelt erarbeitet. Nach einer Einführung in das grundsätzliche Handling des Gerätes betrachten und erforschen wir Mineralien und Gesteine. Mit fortschreitender Übung wagen wir uns an Pflanzen und untersuchen eine Blüte genauer. Den Zellen kommen wir anhand von Brennhaaren auf die Spur. Zum Abschluss erforschen wir die verschiedenen Strukturen am Körper von Käfern, Schmetterlingen und anderen Insekten. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes werden Gruppen ab 14 SchülerInnen in zwei Gruppen geteilt.
Für SchülerInnen der 2. bis 4. Schulstufe
Dauer: 1 Stunde
Zuerst lernen wir an Nachbildungen und Versteinerungen die Saurier und andere ausgestorbene Tiere kennen. Danach begeben wir uns wie echte Wissenschafter auf die Suche nach Überresten von Tieren der Vorzeit. Die einzelnen Fundstücke - durchwegs echte Fossilien oder Abgüsse davon - werden mit den Versteinerungen in der Saurierhalle und in der Geologie-Abteilung verglichen, um herauszufinden, zu welchem Tier der Fund nun gehört. Steht das Tier fest, versuchen wir die Funktion der einzelnen erhaltenen Körperteile zu erraten und finden heraus, wozu sie gedient haben. Zum Abschluss ziehen wir Rückschlüsse aus der Körperform des Tieres: in welchem Lebensraum hat es gelebt, was hat es gefressen, wie hat es sich verhalten, ...
Für Schüler/innen von der 4. bis 8. Schulstufe
Dauer: 90 Minuten
Im Land Salzburg finden sich zahlreiche Versteinerungen aus der Urgeschichte. Wir gehen diesen Fossilien nach, sehen uns an, wie sie entstanden sind und was sie über das Leben erzählen können. Zum Abschluss stellen wir einen eigenen Gipsabguss eines vorzeitlichen Tieres her.
Für SchülerInnen der 1. bis 4. Schulstufe
Dauer: Programm ohne Basteln: 1 Stunde, Einschließlich Basteln: 1,5 Stunden (besonders für Volksschüler geeignet)
Am großen Haibecken können die Kinder Schwarzspitzenriffhaie, Fahnenbarsche, Doktorfische, Kaiserfische, Seeigel und viele andere Tiere beobachten. Das Zusammenleben (Symbiose) von Clownfischen und Seeanemonen, von Putzerfischen und ihren „Kunden" und von Riffkorallen mit den Algen, die sie ernähren und Sauerstoff erzeugen, wird altersgemäß erklärt. Die Kinder lernen, dass Haie keine mörderischen Bestien, sondern bewundernswerte Geschöpfe mit ausgezeichneten Sinnesleistungen sind. Sie können eine Haihaut streicheln und die zahlreichen Reihen messerscharfer Zähne eines Blauhais vorsichtig betasten. Nach Klärung aller Fragen kann ein Clownfisch gebastelt werden, der sich in seine Seeanemone kuschelt.
Für SchülerInnen der 1. bis 8. Schulstufe
Dauer: 1,5 Stunden
Mensch und Hund leben schon sehr lange zusammen, aber leider nicht immer konfliktfrei. Das Programm möchte einen Beitrag leisten, um Verständnis für das Lebewesen Hund zu wecken. Nach einer kurzen Einführung zum Stammvater Wolf und einigen Hunderassen und deren Aufgaben werden Situationen besprochen: Warum reagiert Hund für uns oft merkwürdig - wie sieht Hund unsere Reaktionen? Jeweils ein Teil der Schülergruppe lernt in einem eigenen Raum Hunde kennen, die in Begleitung ihrer Trainerin zu uns kommen. Richtiges Zugehen auf den Hund und Streicheln werden dabei praktisch geübt. Der andere Teil der Gruppe wird über das Verhalten von Hunden und die Hundesprache unterrichtet, die Gruppen wechseln sich ab. Auch sehr ängstliche Kinder werden behutsam an den Hund herangeführt - natürlich ohne Zwang! Die Hunde sind geimpft und entwurmt. Alle Schüler erhalten die Broschüre "12 Regeln für den Umgang mit Hunden" des Österreichischen Kynologenverbandes".
Die erfahrene Trainerin leitet eine eigenen Hundeschule (www.knowwau.com).
Für SchülerInnen ab der 5. Schulstufe
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Zur spielerischen Einstimmung auf das Thema ordnen die SchülerInnen Körperteile Mann und Frau zu. In Kleingruppen werden dann Bau und Funktion der Geschlechtsorgane erarbeitet. In der Ausstellung werden körperliche Entwicklung, Pubertät und Zeugung besprochen. Anschließend erarbeiten wieder Kleingruppen die menschliche Entwicklung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Rundgang durch die Bildergalerie „Entwicklung im Mutterleib" bis zur Geburt. Grundlegende Gesundheitsvorsorge und Aufklärung über sexuellen Missbrauch sowie dessen Vorbeugung beschließen das Programm. Gezielte Fragen der Schüler werden eingehend und einfühlsam beantwortet.
Das Programm „Erzählt uns nichts vom Storch" eignet sich besonders als Ergänzung zum Sexualkundeunterricht der 5. Schulstufe.
Für Schüler der 7. und 8. Schulstufe
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Zum Einstieg wird gemeinsam mit den Schülern eine Definition des Begriffes „Sexualität" gefunden. Anschließend erarbeiten sich die Schüler in Kleingruppen Hintergrundinformationen zu den wichtigsten sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV/Aids, Tripper, Syphilis oder Herpes. Der einzig wirksame Schutz vor der Ansteckung - das Kondom - wird am Dummy vorgeführt und gemeinsam mit den Schülern der richtige und sichere Umgang mit Kondomen erarbeitet. Dies leitet das Thema Geschlechtsverkehr ein, in dem vor allem auf die Biologie von Erregung, Gonaden und Befruchtung eingegangen wird. Daneben kommen aber auch rechtliche (Jugendschutzgesetz - „Ab wann darf man?") und soziale Aspekte („Ab wann soll man?" „Wie oft?") zur Sprache.
Abschließend erarbeiten die Schüler gemeinsam die gängigen und weniger bekannten Methoden der Empfängnis-regelung und lernen deren Anwendbarkeit und Sicherheit kennen.
Das Programm „Erwachsen werden" eignet sich besonders als Ergänzung zum Sexualkundeunterricht der 8. Schulstufe