Science Center : Science.Lab : Programs for schools

Schulprogramme im Science.Lab

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Sonderprogramme für das Science.Lab können ab Oktober 2009 gebucht werden. Derzeit werden die folgenden sechs Themenkreise ausgearbeitet, die das Angebot des Science Centers ergänzen und erweitern, bzw. darüber hinausgehen:

  • Physik der Kräfte
  • Wasser
  • Luft
  • Klima
  • Elektrizität
  • Akustik

Im jeweiligen Themenkreis stehen für Volksschule, Unterstufe und (zum Teil) Oberstufe völlig unterschiedliche Programme zur Verfügung, so dass eine Buchung des selben Themenkreises für alle Schulstufen empfehlenswert ist. Die Programme nehmen grundsätzlich Bezug auf Aktuelles, teils auf Kontroversielles und stets werden lustige, unbekannte oder kuriose Aspekte aus Physik und Technik eingebunden. Die Dauer der Programme ist auf die Altersgruppen abgestimmt. Derzeit sind mindestens 60 min. und maximal 75 min. für Volksschüler bzw. 100 min. für Hauptschüler und AHS vorgesehen. Für entsprechend vorbereitete bzw. fähige Gruppen kann der Inhalt aber ergänzt bzw. die Dauer erhöht werden. Umgekehrt lässt sich auf Anfrage der Grundablauf „dehnen", so dass für die einzelnen Experimente mehr Zeit bleibt.

Um zeitgerecht auf Ihre Anforderungen eingehen zu können, stehen wir Ihnen unter 0662/842653-235 (Museumspädagogik) für detaillierte Auskünfte und die Planung Ihres Besuchs zur Verfügung.

Wissenswertes zum Ablauf der Sonderprogramme

Hinter jedem Laborprogramm steckt eine durchdachte Choreographie, die sich nur unter Qualitätseinbußen spontan verändern oder kürzen lässt. Damit jede einzelne Schulklasse  maximal von unserem Angebot profitieren kann, ersuchen wir Sie daher dringend, folgende Punkte zu beachten:

  • Es wird in Kleingruppen von 4-5 SchülerInnen experimentiert. Um allen SchülerInnen zu ermöglichen, sich aktiv einzubringen, versuchen Sie bitte, die Kleingruppen bereits vor dem Besuch nach folgenden Kriterien einzuteilen: Mädchen zu Mädchen, Buben zu Buben; versuchen Sie nach Möglichkeit, Leistungsgruppen zu bilden, d.h. bitte keinesfalls einzelne dominante Persönlichkeiten als Kopf einer Gruppe einsetzen! 
  • Treffen Sie unbedingt rechtzeitig - mindestens etwa 20 Minuten - vor dem Beginn des Programms im Museum ein! Sie werden die Zeit benötigen, um den Eintritt an der Kassa zu bezahlen, Kleidung und Taschen in der Garderobe zu deponieren und mit den Schülern zum Treffpunkt vor dem Labor im 2. Stock des Science Centers zu gehen. Verspätungen bedeuten im dicht gebuchten Labor immer Abstriche an der verfügbaren Zeit und damit Qualität des Programms für Ihre Schulklasse!
  • Die SchülerInnen sollen möglichst wenig in das Labor mitnehmen. Im Labor bekommen sie inklusive Schreibzeug alles, was sie für die Durchführung des Programms benötigen. Im Labor ist Essen und Trinken grundsätzlich nicht erlaubt! Bitte vorher oder nachher jausnen.

Übersicht über das derzeit verfügbare Programmangebot

Schwere Fracht

Für Schüler der 3. bis 4. Schulstufe
Dauer: 60 min. (75 min. mit Basteln)

Das Science.Lab wird zum tropischen Hafen des 18. Jahrhunderts. Ein hölzernes Frachtschiff hat angelegt, um wertvolle - und schwere - Fracht aufzunehmen. Die SchülerInnen sind Hafentechniker, die in Gruppen unterschiedliche mechanische Hilfsmittel, von Rollen bis zum Flaschenzug, testen und einsetzen, um große Säcke mit Kakaobohnen aus dem Lager zu holen und auf das Schiff zu laden. Eigenständiges Denken und kreative Ansätze sind gefragt, wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreten! In der langen Version des Programms bastelt jedes Kind noch seinen eigenen Schiffshund, der voll physikalischer Überraschungen steckt. Es ist nicht ganz einfach, ihn auf das Schiff zu lotsen...

Schleuderkurs

Für Schüler der 5. bis 8. Schulstufe
Dauer: 100 Minuten

Das nächste Osterfest kommt bestimmt! Die SchülerInnen sind in diesem Programm gefordert, eine Maschine zu entwickeln, die im bekannten Schleudergussverfahren Osterhasen aus Schokolade herstellt. Zu Beginn des Programms werden im Science Center anhand verschiedener Exhibits die Gesetzmäßigkeiten der Drehbewegung erforscht. Im Labor bauen dann Kleingruppen nach und nach einen Kreisel, ein Getriebe und einen Fliehkraftregler aus einfachen Bausätzen. Dazwischen tauschen die Gruppen in gemeinsamen Diskussion ihre Erfahrungen aus. Die fertigen Schleudergussmaschinen werden auf ihre Einsatzfähigkeit getestet und mögliche Schwachstellen besprochen. Selbst-verständlich erfolgt zum Schluss eine Hasenverkostung!

Der hüpfende Kitt und seine seltsamen Kräfte

Für Schüler der 9. bis 12.(13.) Schulstufe
Dauer: 100 Minuten

Ein verblüffendes Spielzeug ist der hüpfende Kitt. Plastisch wie Knetmasse, elastisch wie Gummi und spröde wie Eis fließt er zwischen den Fingern durch... Ausgehend vom hüpfenden Kitt erforschen die SchülerInnen in Kleingruppen die Eigenschaften granulärer Systeme. Am Ende des Programms haben sie mit selbst erdachten Experimenten erfahren, warum Sanduhren so genau „ticken", welche Kräfte im harmlosen Sojaschrot Silos explodieren lassen und natürlich wird das Geheimnis des hüpfenden Kitts gelüftet. Als Erinnerung an die Anstrengungen fertigen alle einen Anti-Stress-Ball an, dessen Eigenschaften, wie sollte es anders sein, mit Hilfe der selben Kräfte erklärt werden können! Ein spannendes Physikprogramm für die Oberstufe, in dem es um die Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden geht und um die Rolle der Intuition in der Gewinnung neuer Erkenntnisse.

Blauer Planet: Besuch aus dem All

Für Schüler der 1. bis 4. Schulstufe
Dauer: 60 Minuten

Im Science.Lab Programm „Blauer Planet" erhalten die SchülerInnen überraschenden  Besuch von sehr weit her. Ein Raumschiff mit Abgesandten eines fremden Planeten landet mitten im Labor. Die Außerirdischen nehmen mit den Kindern Kontakt auf und geben ihren Wunsch bekannt, mehr über das seltsame Blau unserer Erde zu erfahren. Schritt für Schritt erforschen die Kinder unter Anleitung die Eigenschaften von Wasser und teilen den Außerirdischen ihre Erkenntnisse mit. Sie schmelzen festes Wasser, verdampfen flüssiges Wasser, messen Temperaturen und lernen so die Aggregatzustände kennen. Speziell für die Außerirdischen testen sie Wasser auch im Vakuum. Über einen der Besucher, der bei der Landung im Wasser nass geworden ist, ergründen die Kinder das Phänomen der Verdunstungskälte und zeigen vor der Verabschiedung noch im Versuch, dass das Raumschiff beim nächsten Besuch besser im Meer landen sollte, weil Salzwasser besser trägt...

DHMO - Einer mysteriösen Substanz auf der Spur

Für Schüler der 5. bis 8. Schulstufe
Dauer: 100 Minuten

Die SchülerInnen werden in die Umgebung eines analytischen Labors versetzt. Zu Beginn werden sie in Sicherheits-bestimmungen und Laborarbeitsmethoden eingewiesen und erhalten dann den Auftrag, in Kleingruppen eine ihnen unbekannte Flüssigkeit zu analysieren. Sie bekommen Informationen über bekannte Eigenschaften der Flüssigkeit und einen Arbeitsauftrag. Dieser Arbeitsauftrag enthält Vorschläge für verschiedene physikalische und chemische Experimente, deren Abfolge die jeweiligen Kleingruppen für sich möglichst effizient organisieren sollen. Die Resultate werden nach jedem Schritt zusammengefasst und diskutiert, bis ein gemeinsames Endergebnis vorliegt. Dieses Ergebnis wird schließlich mit den Informationen vom Anfang des Programms abgeglichen, mit überraschendem Ausgang...

Wichtiger Hinweis: Die SchülerInnen dürfen vor diesem Programm keine Informationen über dessen Inhalt erhalten! Die zu erforschende Substanz muss ihnen unbekannt sein.